Githubs Atom Editor ausprobiert

Wie ich kürzlich berichtete hat Github Atom angekündigt und eine Beta gestartet. Nachdem ich eine Einladung zu dieser Beta erhielt, habe ich mir Atom mal angesehen. Derzeit ist Atom nur für MacOS 10.8 und aufwärts zu haben.

Ausgepackt

Nach dem Herunterladen der .zip Datei ist das Programm ausführbar im gleichen Verzeichnis zu finden.
Der erste visuelle Eindruck ist von Sublime Text schwer zu unterscheiden. Das Standardtheme ist dunkel und schlicht gehalten.

atom_io_welcome

Einstellungen und Erweiterungen

Als Ziel haben sich die Entwickler unter Anderem gesetzt, dass der Editor erweiterbar sein soll um auch die verschiedenen Bedürfnisse, die Programmierer an ihr Werkzeug stellen abzudecken.

Generelle Einstellungen

Einstellungen wie welche Schriftart verwendet werden soll oder wo sich die Projekte, die bearbeitet werden, sich befinden. Bei mir wäre dieser Pfad /home/geronimo/projects.

atom_io_settings

Keybindings

Die Tastenkombinationen des Editors lassen sich einfach und umfassend anpassen und wie bei den anderen Einstellungen einfach über eine config Datei auf mehrere Installationen synchronisieren.

atom.io keybindings Tastaturbelegung

Das Interface für die Tastenbelegung sieht noch etwas roh aus, erfüllt aber schon seinen Zweck.

Atom Themes & Packages

In den Einstellungen kann man sowohl Themes als auch Packages, also Erweiterungen zu Atom hinzufügen. Ich habe natürlich schon mal den vim-Modus ausprobiert.

atom_io_packages_manager_vim_mode

Eine Liste von Packages lässt sich bereits hier einsehen: atom.io/packages.

Wer lieber ein helleres Theme verwenden möchte, wird sicher Bei den Themes fündig, die sich ebenso wie Erweiterungen leicht über Settings installieren lassen.

atom_io_themes

MarkDown Preview

Atom hat ein MarkDown Preview Package dabei, das eine Vorschau von MarkDown Dateien generiert. Dies ist für Entwickler besonders praktisch, da Github flavoured MarkDown unterstützt wird.

atom_io_markdown_preview

Zusammenfassung

Der Editor hat sicher Potenzial, allerdings muss er es erstmal mit den Platzhirschen wie Sublime Text, den IDEs und vim aufnehmen.

Da er wahrscheinlich nicht Open Source wird, bleibt spannend was auf dem Preisschild stehen wird und ob die Community dieses Werkzeug annimmt.

Die Visuelle Umsetzung, der Einsatz von config Dateien und der Paketmanager sind schon sehr gelungen.

Herzlichen Dank an Mikkel für die Bereitstellung der nötigen Hardware für meinen Test.

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