Geeks gewinnen Nobelpreise

Ich programmiere in meiner Freizeit und lese Bücher über die Mechanik und Elektronik von Kameras. Meine Interessen sind speziell und ich verfolge diese auch oft in Tiefen, die den größten Teil der Menschen, die ich kenne zu Tode langweilen könnte. Wikipedia sagt dazu:

Geek [giːk] (engl. umgangssprachlich für Streber, Stubengelehrter) bezeichnet heute allgemein eine Person, die sich durch großes Interesse an wissenschaftlichenoder fiktionalen Themen auszeichnet, die üblicherweise elektronischer (vgl. Computerfreak) oder phantastischer Natur sind. Seiner Herkunft nach bezog sich der Begriff ursprünglich auf Menschen, die durch absonderliche Taten auffällig waren (vgl. Freak).

Absonderlich, stimmt. Eigentlich möchte ich jedem Mut machen, sich zu spezialisieren und auch nicht davor zurück zu schrecken aufzufallen. Wer Hobbies hat, die er bis in tiefe Details verfolgt, wird wahrscheinlich in Zukunft damit Erfüllung finden, egal ob im Beruf oder in der Freizeit. Wer lange Energie in bestimmte Fähigkeiten steckt, kann zur Elite gehören. Das machten mir auch die Nobelpreisverleihungen des letzten Monats klar. Diese Leute, waren ziemlich wahrscheinlich alle Geeks. Sie haben sich die Nächte mit Büchern, nicht mit Trash TV um die Ohren geschlagen und ihre Preise durch bedeutende Fortschritte verdient.

fachliche oder soziale Kompetenz?

Wikipedia hält allerdings noch ein kleines, aber wichtiges Detail des Geektums fest:

häufig mit überdurchschnittlich hoher Intelligenz ausgestatteten – Menschen mit schwachen sozialen Fähigkeiten – oder jemanden, der diesen Anschein erweckt

Es ist ein wenig Klischee und muss längst nicht immer so sein, aber wir kennen alle Menschen, die etwas in ihrer eigenen Welt leben, die sich von unserer durch ein starkes Interesse unterscheiden, dass wir vielleicht nicht unbedingt nachempfinden können. Die Leidenschaft für eine Sache, kann Desintresse an alltäglichen Dingen mit sich bringen, wie am Kontakt mit Mitmenschen. Ich fand allerdings durch Zufall und in einem Webmasterforum ein Statement, dass Geeks die besseren Männer wären. Ich musste beim Artikel ziemlich Schmunzeln, auch Heute, beim zweiten Lesen.

Hingabe und Ausdauer

Wer sich mit diesen Eigenschaften einem Hobby oder Interesse widmet, kann Großes erreichen. Wer dann noch offen damit umgeht und nach dem Prinzip Tu Gutes und sprich darüber damit umgeht, mach auch in seinem Umfeld darauf aufmerksam. Computerfreaks merken dies meist mit einem Anstieg an Anfragen aus dem Bekanntenkreis wenn Computer versagen. Dies ist natürlich nicht der Idealfall, aber man kann dadurch doch die positiven Aspekte seiner Leidenschaft teilen.

Fühlt ihr euch als Geeks?

Identifiziert ihr euch mit Bezeichnungen wie Geek, Freak, Nerd oder einer anderen Bezeichnung? Seid ihr besonders stolz auf eine eurer Leidenschaften?

2 Antworten auf „Geeks gewinnen Nobelpreise“

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