Bloggen mit Markdown

Markdown ist für Vielschreiber, Leute die sich keine HTML Tags merken möchten und ein must have skill für Open Source Programmierer.

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Was ist Markdown?

Markdown ist eine Markupsprache, die Basiselemente der Textverarbeitung darstellen kann, wie kursiv, fett, Quelltext, Links und so weiter.
Eine volle Liste der Syntaxelemente gibt es auf daringfireball, der Webseite von John Gruber und dem ursprünglichen Autor von Markdown.

Das Ganze sieht dann so aus:

*kursiv*
__fett__
`Quelltext`
[Vollzeitblogger.de](http://vollzeitblogger.de)

* bullet list
* bullet list

Wie ich auf Markdown kam

Als ich mein erstes WordPress Plugin veröffentlicht habe kam ich zum ersten Mal damit in Berührung. Um die Informationen auf der Pluginseite übersichtlicher zu gestalten musste ich mich damit auseinander setzen, seitdem schreibe ich immer mehr mit Markdown.

Warum man es auspropieren sollte

Unter Entwicklern hat sich die Syntax mittlerweile für Dokumentation und Readme Dateien durchgesetzt. Seiten wie Github, Gitorious oder Gitlab interpretieren Markdown und zeigen es als HTML an.

Auch Tumblr bietet an, dass man seine Einträge als Markdown schreibt und sie automatisch konvertiert werden.

Es macht das Schreiben von Blogeinträgen wesentlich entspannter, da man nicht ständig auf Knöpfe für Links oder Überschriften klicken muss.

Markdown Editoren

Abgesehen von ein paar Webdiensten, unterstützten auch zahlreiche Texteditoren die Anzeige von Markdown und können Elemente einfügen, wenn man mal einen Schnipsel Syntax vergisst.

für Mac

Diesen Beitrag tippe ich gerade in Mou, da ich im Moment auf Mac OS unterwegs bin. Wenn ihr Mou nicht mögt, aber auch auf dem Mac schreibt, hat Appstorm einen Artikel für euch: 35+ Markdown Apps for the Mac

für Windows

Für Markdown auf Windows gibt es zwar weniger Auswahl, aber die beiden habe ich doch gefunden:

für Linux

Ihr wisst wo euer Paketmanager ist. Eigentlich kann ich nur ÜberWriter hier nennen, der von Wolfgang Vollprecht entwickelt wird und nicht by default in den Repositories zu finden sein dürfte.

Nennt mich einen Fanboy,

aber ich finde Markdown genial, da es einen Großteil aller Funktionen die ein Normalsterblicher in einer 100€ Office Suite benutzt abdeckt.

Beschweren kann ich mich nur über meine Uni, die Arbeiten ohne Printrelikte wie Seitenzahlen und Fußnoten schlechter bewertet als die, die ihre Arbeit qualvoll in Word oder Pages zusammensetzen.

Tod Word, Pages und anderer sperriger und nerviger Software!

6 Antworten auf „Bloggen mit Markdown“

  1. Interessant… aber, mh, bietet MarkDown denn beim Schreiben einen Vorteil gegenüber dem direkten Auszeichnen in HTML? Ich tippe meine Blogeinträge in der HTML-Ansicht des Editors in WordPress, sodass ich da auch kein lästiges Herumklicken am Hacken habe. Allenfalls so Dinge wie ein automatisches Tag-Schließen / -Vervollständigen könnte ich mir da gut vorstellen.
    Oder gibt es eine Möglichkeit, Inhlte einmalig via MarkDown auszuzeichnen und dann je nach Einsatzgebiet unterschiedlich parsen zu lassen?

    1. Für Dinge die MarkDown nicht packt, weil du eine eigene css Klasse oder so brauchst, kannst du da auch einfach HTML reintippen und das wird dann beim kompilieren zu HTML übersprungen.

      So funktioniert das zumindest in allen Editoren und Compilern die ich bis jetzt benutzt habe (~7? O.o)

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