#Aufschrei, ein paar Links und warum ich’s gut finde

Auf Twitter ist gerade eine Menge los zum hashtag #Aufschrei. Viele Blogger haben Artikel dazu verfasst und manche haben sich raus gehalten, weil das Netz kalt und radikal sein kann.

Ein paar Worte von mir möchte ich zu dem Thema beisteuern und danach einfach ein paar Links einwerfen.

#aufschrei gegen Sexismus

Was gerade so dazu getweetet wird, kann man sich in diesem praktischen Widget ansehen:


Los ging es durch Sexismus innerhalb der Piratenpartei und von Herrn Brüderle, was folgte waren viele Stellungnahmen, Erfahrungen und Alltagsberichte. Genau das finde ich eigentlich so genial daran, auch wenn einigen Bloggern vorgeworfen wird nur auf der Welle zu reiten, auf Emotionen der Leser und aus Eigeninteresse handeln.

Einige halten sich (fast) ganz raus, wie Herr Jakubetz:

Fazit seines Eintrags ist quasi, dass man im Internet ja nicht über Dinge diskutieren kann und immer gleich die große Keule rausgeholt wird. Diese Auffassung kann ich ganz und gar nicht teilen und die Tatsache, dass Menschen sich mit dem Thema auseinandersetzen, aus ihrem Leben berichten und damit ihre respektiven Netzwerke versorgen, finde ich wichtig.

Es gibt schließlich auch Teilnehmer der Debatte, die sehr wohl differenzieren können und das ohne zu fluchen, wie hier zum Beispiel:

Happyschnitzel aka Sue Reindke hat hier und dort zum Thema geschrieben und auch gleich ein paar lesenswerte Artikel verlinkt. Danke dafür.

Ich toleriere keinen Sexismus

Ich mache manchmal Scherze wenn ich Arbeite, auf Kosten meiner Freunde, die geben das zurück. Wir gucken teilweise South Park und unser Humor ist nicht gerade unschuldig. Mein Humor ist ziemlich schwarz und ich schäme mich nicht dafür. Wenn ich mit Bekannten scherze geht das allerdings auf unsere Kosten und wir lästern nicht sinnlos über Geschlechter, sondern veralbern uns gegenseitig.

Besonders bei der Arbeit, egal ob an der Uni, beim Videodreh, Fotoshoot oder Tätigkeit X toleriere ich keinen Sexismus. Nicht mal ein Bisschen. Durch einen Teil meiner Arbeit habe ich regelmäßig mit Modellen zu tun und an Sets an denen ich arbeite würde ich Leuten die Tür zeigen, wenn sie Modellen zu nahe kommen oder durch Dummheit oder einen schlechten Scherz in eine Form der Unsicherheit bringen.

Sollte es nicht mein Set oder Shoot sein, würde ich gehen, allerdings nicht ohne Beschwerde, sodass es auch jeder mitbekommt. Es ist mir auch scheißegal ob die betreffende Person freiwilliger Helfer ist, hoch bezahlter Starfotograf oder sonst was. Wo ich arbeite wird Sexismus nicht geduldet. Rassismus übrigens auch nicht, aber das würde jetzt zu weit abschweifen.

Fazit ist: Menschen mit denen ich arbeite sollen mir vertrauen können, egal welches Geschlecht sie haben.

Frauen als Programmierer

Ich habe noch nicht viele Frauen getroffen, die wirklich große Programmiererinnen sind, das macht aber auch gar nichts, weil das gleiche auf Männer zutrifft. Das Geschlecht hat nichts damit zu tun. Problematisch wäre im Sinne der Debatte nur, dass Frauen eher belächelt werden als Männer, was kompletter Schwachsinn ist.

Wichtig ist, dass man nicht generalisiert und ich bin sehr froh, dass es wirklich coole Programmierer gibt, die ihre Markup-kenntnisse teilen, wie Amber Weinberg deren Blog ich lese, oder auch Lea Verou, die das coolste Syntax Highlighting javascript geschrieben hat: prism.js.

2 Antworten auf „#Aufschrei, ein paar Links und warum ich’s gut finde“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.