Easter Egg aus der git README

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Auch wenn es kein richtiges Easter Egg ist, finde ich die ersten Zeilen der git Readme einfach genial. Als kleine Zusatzinfo: Git ist eines der erfolgreichsten und am weitest verbreiteten Versionsverwaltungssoftware für Quellcode. Git wird von den meisten hochkarätigen Softwarefirmen und Entwicklern rund um die Welt genutzt und die folgenden Zeilen stehen in der offiziellen Readme. „Easter Egg aus der git README“ weiterlesen

Mein Buch über eigene Git Server ist da!

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Mein Buch ist da! Ich habe schon ein paar Freudensprünge gemacht und weiß, dass es natürlich noch lange nicht vorbei ist. Es müssen sicher irgendwo Fehler ausgebügelt werden und bei neuen Versionen muss das Buch natürlich auf dem neusten Stand gehalten werden, aber es kann erworben werden!

Ich hatte ja schon einige Male davon erzählt, dass ich über die letzten Monate daran geschrieben habe und jetzt ist es erschienen!

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Meine Reviewer, also quasi technische Lektoren, haben das Buch zu dem gemacht was es ist. Die wertvollen Tipps und Verbesserungsvorschläge waren einfach sehr wichtig und es war klasse, das einfach mal alles auszuprobieren!

Bloggen heißt nicht: direkte Einnahmen

Ich habe durchs Bloggen keine direkten Einnahmen, aber durch Blogposts über GitLab ist der Verlag auf mich aufmerksam geworden, was die Zeit die ich in die Posts für diese Themen gesteckt habe ja schon rechtfertigt!

Gitminutes, ein git Podcast

Gitminutes ist ein Podcast rund um das Versionskontrollsystem git und Projekte die darum oder darauf entstanden sind. Auf Englisch werden Interviews durchgeführt und Themen besprochen und bis jetzt war ich noch nicht enttäuscht. Sowohl Moderation und Gäste waren immer hervorragend.

gitminutes_logo

Wer git noch nicht kennt, sollte es sich unbedingt anschauen, da es eines der populärsten Werkzeuge zur Versionsverwaltung und Kolaboration von Software ist.

Die Gäste haben immer einen wirklich interessanten Erfahrungsschatz mit meist mehreren VCS und dem Einsatz für große Projekte, wie zum Beispiel gitorious.

Die Länge der Folgen variert ein wenig, deckt aber die Themen sowohl in Tiefe, als auch in Bandbreite sehr gut ab. Der Ton ist gelassen und informativ, und da meist nur ein Gast pro Sendung auftaucht, ergibt das ein sehr angenehmes Tempo im Gegensatz zu anderen Podcasts mit drei oder fünf Gästen pro Sendung.

Die Bandbreite gefällt mir weil es zugleich einen Blick über meinen Tellerrand gewährt, über Programmiersprachen und Betriebssysteme hinweg, mit denen ich nicht täglich arbeite. Es geht nicht nur um die großen major player, sondern alles was mit git oder Versionskontrolle zu tun hat.

Schaut euch den Podcast mal an, den Gastgeber Thomas Ferris Nicolaisen findet ihr auch unter @tfnico

RhodeCode Review

Die Jungs von RhodeCode haben mich Heute auf twitter gefragt ob ich mir ihr Source Code Management System nicht mal anschauen möchte. Im Gegensatz zu gitorious oder GitLab ist RhodeCode in python geschrieben und kommt mit einem etwas anderen Layout daher.

rhodecode_home

Es unterstützt sowohl Mercurial als auch git für Versionskontrolle und wird vom Team in Berlin gebaut.

Ich habe mir RhodeCode mal angeschaut, allerdings nicht selbst installiert und hier ist was mir so gefallen hat und was nicht.

Feedback zu RhodeCode

RhodeCode scheint ein solides System um git und mercurial repositories zu administrieren. Die Features sind zahlreich und dürften den meisten Ansprüchen genügen. Was ich wirklich vermisse sind Merge und Pull Requests, die sich noch nicht über das web interface erstellen lassen.

Schade ist, dass der Downloadlink für RhodeCode einfach ziemlich versteckt ist. Über rhodecode.org ist es allerdings erreichbar und man kann es selbst installieren.

Ladegrafiken wären toll, wenn man etwas mit seinem git repository macht, das einfach einige Zeit dauert, damit der Benutzer weiß was abgeht. Zur Zeit wird das Browserfenster einfach lange geladen, wenn ein Vorgang länger dauert.

Das Interface ist nicht schlecht, aber auch nicht hervorragend. Es erinnert mich etwas an Trac, mit seinen langen Listen und manche Menus sind etwas verschachtelt, anstatt als zweites Menu angezeigt zu werden, wenn man den übergeordneten Menupunkt anklickt.

Die Nutzung von Checkboxes und Select Menus scheint etwas inkonsistent, da man manchmal nur zwei Auswahlmöglichkeiten hat, aber diese doch durch ein Select anwählen muss. Grob gesagt, es kann viel, muss aber noch poliert werden.

RhodeCode Kosten

Selbst installiert, ist es frei zu haben (GPLv3), aber Server, Strom und Bandbreite muss man dann natürlich selbst zahlen.

Die Staffelung geht nach Benutzern, nicht nach repositories, was eigentlich einfacher kalkulierbar ist. Die Anzahl der Softwareprojekte, die man damit verwalten kann ist also unbegrenzt. Dafür beginnt die preisliche Staffelung auch bei 19,99$ pro Monat, was im Gegensatz zur Konkurrenz ungefähr 5-10$ mehr ist (für meine Bedürfnisse, hängt vom Bedarf von Nutzerzahl vs. Repositories ab).

Spekulation meinerseits: Das liegt daran, dass für jeden Kunden ein eigener virtueller Server gestartet wird.

Mein Fazit

Kann viel, steckt viel harte Arbeit drin, aber ich würde momentan nicht dazu wechseln. Von GitLab und github bin ich zu verwöhnt was die Weboberflächen angeht und bin auch gerade ganz glücklich damit.

Beim nächsten major release schaue ich gerne wieder vorbei!

Was meine nächsten Schritte an der Stelle der Beiden wären:

  1. rhodecode.com und rhodecode.org besser verzahnen, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass es das nur gegen Bezahlung geben würde
  2. Einen verständlichen Vergleich von rhodecode Enterprise vs open source machen (gibt es da überhaupt einen Unterschied?)
  3. Interfaces polieren, vielleicht auf mobile Endgeräte achten
  4. Mehr inline Hilfen hinzufügen (git hat noch viele Anfänger)
  5. Icons mit Hoverbubbles entfernen (was sicht nicht selbst erklärt sollte raus)

Wie Bücher schreiben so aussieht

Update: Das Buch kann bestellt werden! GitLab Repository Management

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Sorry für die Blureffekte, aber ich darf das nicht so herumzeigen, ihr versteht schon. Die letzten Monate habe ich viel auf diese beiden Fenster gestarrt, da ich ein Buch über GitLab schreibe. Ich wollte nur mal kurz erzählen wie das so lief.

Was bitte, ist GitLab?

Sowas wie github, nur zum selbst installieren. Eine Plattform für Programmierer um zusammen Software zu schreiben (oder Bücher, alles was Textbasiert ist). Wenn ihr euch mit Webentwicklung beschäftigt, schaut euch git mal an, es gibt auch super GUI clients dafür.

Terminal

Links ist mein Terminal, mit dem ich die Serverdienste starte, über die ich schreibe, mir Konfigurationsdateien und READMEs angucke. Außerdem schaue ich mir dort an wie viele Zeichen die verschiedenen Kapitel haben, welche Dinge noch geändert werden müssen und welche Änderungen wann passiert sind. Außerdem fliegen die Änderungen durch git push auf meinen Server, damit auch alles schön in Sicherheit ist und ich von überall arbeiten kann. Git GUIs wie git-cola und gitg haben mir das noch etwas einfacher gemacht von Zeit zu Zeit.

Editor: gVim

Vim, mit ein paar Plugins war mein bevorzugter Editor für diesen Job. Es ist einfach simpel und man muss nicht oft zur Maus greifen, was für meinen Workflow sehr positiv ist. Das Dateiformat ist MarkDown, über das ich hier berichtete: Bloggen mit MarkDown.

Browser und Screenshots

Abgesehen von diesen beiden Fenstern habe ich natürlich viel Zeit im Browser verbracht, da GitLab dort die Benutzeroberfläche hat. Screenshots habe ich gefühlte 563 Stück erstellt und zurechtgeschnippselt.

Ein eigener git Server

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Update: Mein Buch kann vorbestellt werden! GitLab Repository Management

Einen eigenen git Server einzurichten ist für viele Entwickler eine Notwendigkeit oder zumindest eine Attraktive Möglichkeit der Versionskontrolle von Quelltext.

Dazu gibt es ein paar weit fortgeschrittene Möglichkeiten für die man nicht tausende von Dollar pro Monat bezahlen muss und die zudem noch open source sind.

Da ich WordPress Themes entwickle und Webentwicklung studiere habe ich täglich mit Programmierung zu tun, daher auch mit Versionskontrolle und der Zusammenarbeit mit anderen Entwicklern. Alles Dinge, die sich mit git sehr gut lösen lassen. „Ein eigener git Server“ weiterlesen

meine Projekte

Auf meiner Projekte Seite stelle ich ab jetzt Dinge vor, an denen ich arbeite.

Warum?

Weil ich mich über Mitarbeit, Interesse, Kritik und Kommentare freuen würde.

Was?

Meist Programmierung, aber ich bin ja auch für viele andere Dinge zu haben. Die Seite werde ich aktuell halten mit dem Verlauf der verschiedenen Projekte.

Wie kann ich helfen?

Du kannst kommentieren, direkt mit mir in Kontakt treten oder einfach einen pull-request auf github erstellen.

Wenn du mit mir zusammen an Software arbeiten möchtest, wären folgende Dinge von Vorteil:

  • Kenntnis in der jeweiligen Programmiersprache (PHP/JavaScript)
  • git Kenntnis

Wenn du Ideen zu Verbesserungen der verschiedenen Projekte hast, einfach Bescheid sagen 🙂