20 Dinge, die ich mit 20 hätte wissen sollen

Sprungbrett aus Holz am See

Ich möchte hier ein Paradebeispiel eines Blogeintrages präsentieren und auch noch hinzufügen, warum ich zustimme. Der Artikel, den ich empfehlen möchte, ist zwar auf Englisch, aber er ist erstens kurz und zweitens wirklich lesenswert.

20 Things I Should Have Known at 20 zählt ein paar einleuchtende Dinge auf, die Julien gerne  mit 20 gewusst hätte und ist eine potente Mischung aus generellen Ratschlägen und auch Beziehungstipps.

Der Autor legt starken Wert auf Bildung und das man sich nicht darauf verlassen sollte, gebildet zu werden, sondern es selbst in die Hand zu nehmen, wenn man es zu seinem Anliegen macht und nicht darauf wartet, was die Schule oder Uni einem lehrt, ist man wesentlich besser dran. Das kann ich nur bestätigen und mit Beispielen aus meinem Studienumfeld untermauern, von Menschen, die entweder einfach immer ihre Kamera dabei haben oder täglich programmieren, obwohl sich das Studium nur zu einem Viertel darum dreht. Das führt mich zum nächstens wirklich wichtigen Punkt, der angesprochen wird und der mir schwer fällt.

Konzentriere dich auf eine Sache, springe nicht zwischen mehreren hin und her. Mich entweder nur auf Entwicklung, soziale Medien, Photographie oder Videos zu konzentrieren wäre für mich ein Albtraum. Ich brauche die Vielfalt, auch wenn ich später sicher nur wenig davon beruflich machen kann, wenn ich nicht ein paar Spezialisten einstelle, womit ich dem Autor mal wieder Recht gebe. Wer sich spezialisiert, bekommt den Job.

In Dänemark sind 2 von 3 Multimediadesignern (die aus meinem relativ unspezifischen Studiengang hervorgehen) arbeitslos.

Weiterhin wird empfohlen, sich mit cooleren und älteren Menschen zu umgeben und Kontakte zu schaffen und zu pflegen. Da ältere Menschen in der Regel Entscheidungsgewalt haben einen weiter zu bringen, da die qualifizierten einem etwas beibringen können und es Kontakte sind, die einem helfen, das zu bekommen, was man will. Wenn ich etwas nicht kann, kann ich immer Jemanden aus meinem Netzwerk fragen oder bei entsprechender Projektgröße anheuern.

Wieder, kann ich nur zustimmen. In den letzten 2 Jahren habe ich ein paar Leute kennen gelernt, die mich entweder ermutigt haben in einem Feld weiter zu lernen und mir damit Nächte um die Ohren zu schlagen, um mit ihnen auf Augenhöhe zu bleiben, durch Zusammenarbeit zu meinem Erfahrungsschatz beigetragen haben oder mir direkt etwas beigebracht haben. Besonders was Videoproduktion angeht bin ich da diesem lettischen Videoholic sehr dankbar.

Dieses kollaborative Lernen hat mit Sicherheit 50% oder mehr der von mir gelernten Dinge innerhalb des Studiums ausgemacht.

Die Liste ist für mich sehr wahr, sehr komprimiert und fasst so viele wichtige Punkte zusammen, dass ich sie hier einmal posten musste.

Auf den Artikel bin ich übrigens via Marcel auf Quote.fm aufmerksam geworden.

Was sagt ihr zu den Punkten? Könnt ihr zustimmen oder passt da etwas nicht rein?

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